... der Poet der klassischen Gitarre ...
Carlo Marchione, 1964 in Rom, Italien geboren wird als einer der besten Gitarristen der heutigen Generation bezeichnet.
Als Gewinner zahlreicher Hauptpreise bei nationalen und internationalen Wettbewerben (Ancona 1979/80, „Luigi Legnani“ Parma 1981, „Mauro Giuliani“ 1982, „Ville de Sablé“ 1985, Gargnano 1989, „Niccollo Paganini“ 1991, „Città di Latina“ 1992), ist er im Laufe seiner bisherigen Karriere bei vielen Festivals in ganz Europa als Solist, mit Orchester und in verschiedenen Bestzungen von Kammermusikgruppen aufgetreten.
Während einer Russlandtournee 1997 wurde er aufgefordert, sowohl im weltberühmten Hauptsaal des Konservatoriums „P.I. Tchaikowsky“ in Moskau, als auch in der Philharmonie von St. Petersburg zu spielen – eine einem Gitarristen selten verliehene Ehre. Im Oktober 1998 hat er sein Debüt in der Berliner Philharmonie gegeben.
Anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Schubert machte er (nach eigener Bearbeitung) zusammen mit dem Tenor C. Rösel eine Plattenaufnahme vom gesamten Liederzyklus der „Schönen Müllerin“. Seine Debüt-Soloplatte mit den 12 Violinfantasien von G.P. Telemann wurde von der Fachpresse hochgelobt: „Carlo Marchione hat mit diesen Transkriptionen für sein Instrument Neuland erschlossen“ (J. Jewanski-Fono Forum), „This is a disc in a hundred“, (Colin Cooper- Classical Guitar), „Eine CD, die man nicht verpassen darf!“ (CD des Monats- Guitarart). Die eigene Bearbeitung der 12 Fantasien ist bei dem italienischen Verlag Suvini Zerboni (S. 11370 Z.) erschienen.
Viele der bedeutendsten Komponisten der Gitarrenwelt haben Carlo Marchione ihre Werke gewidmet.
Als begehrter Dozent leitet er regelmäßig Meisterklassen an großen europäischen Musikinstituten (u.a. „Koninklijk Conservatorium“ in Den Haag, an der Universität Magdeburg und an der „Ars Academy“ in Rom).
Carlo Marchione ist Professor am Konservatorium Maastricht in Holland.